Kategorien &
Plattformen

Was ändert sich in der neuen Pfarrei St. Blasius im Westerwald?

Was ändert sich in der neuen Pfarrei St. Blasius im Westerwald?
Was ändert sich in der neuen Pfarrei St. Blasius im Westerwald?
© Aquarell von Roswitha Scheid aus Dorndorf

1. Es gibt ein zentrales Pfarrbüro.

Zur Vereinfachung der vielfachen Arbeitsvorgänge gibt es ein Zentrales Pfarrbüro, in dem alle Pfarrsekretärinnen nach Arbeitsbereichen arbeiten. Im Frontoffice werden Telefonate angenommen, Besucher empfangen und Emails beantwortet. Im Backoffice werden die pfarramtlichen Arbeitsfelder von den zuständigen Personen bearbeitet.

Vorläufig hat das zentrale Pfarrbüro seinen Standort im

Pfarrhaus zu Waldbrunn-Lahr, Hauser Weg 3
Telefon: (06479) 325
Email-Adresse: pfarrbuero@bistumst-blasiuslimburg.de.

Die Öffnungszeiten sind:

Montag & Dienstag: 9 – 12 Uhr und 15 – 17 Uhr
Mittwoch: 9 – 12 Uhr
Donnerstag: 9 – 11 Uhr und 15 – 18 Uhr
Freitag: 9 – 12 Uhr.

Darüberhinaus ist in Dorchheim und in den Dornburg-Gemeinden eine sog. Kontaktstelle für Büroangelegenheiten 1x die Woche geöffnet (in Frickhofen 2x die Woche). Die Zeiten finden Sie hier.
In Ellar wird auf Beschluss des ehem. Verwaltungs- und Pfarrgemeinderates und aus personellen Gründen keine Kontaktstelle eingerichtet. Alle Gemeindemitglieder in Waldbrunn können sich direkt ans zentrale Pfarrbüro wenden.
 

2. Es gibt einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat und einen gemeinsamen Verwaltungsrat.

Der neue Pfarrgemeinderat hatte am 28. November seine konstituierende Sitzung. Jede frühere Kirchengemeinde hat je 2 Vertreter in das Gremium gewählt. Außer diesen hat der Jugendsprecher, Pfr. Beuler und Pfr. Kita als Vertreter des Pastoralteams Stimmrecht, insgesamt also 25 Personen.

Der neue Verwaltungsrat wurde im Februar 2020 vom Pfarrgemeinderat gewählt. In diesem sitzen außer Pfr. Beuler als Vorsitzendem 12 Ehrenamtliche aus allen früheren Kirchengemeinden.
 

3. In jeder früheren Kirchengemeinde soll es einen Ortsausschuss geben.

Dieser Ortsausschuss kann frei aus interessierten Gemeindemitgliedern gebildet werden. Er trägt dafür Sorge, dass vor Ort kirchliches Leben stattfindet, örtliche Veranstaltungen und Aktionen organisiert werden, Gemeinde vor Ort gestaltet wird. Jede frühere Kirchengemeinde heißt jetzt „Kirchort“ (ebenso die früheren Filialgemeinden). Jeder Ortsausschuss wählt eine/n Vorsitzende/n, der/die auch zu den Pfarrgemeinderatssitzungen eingeladen wird.
 

4. Von allen Kirchen der neuen Pfarrei trägt eine Kirche den Titel „Pfarrkirche“. Alle anderen Kirchengebäude heißen einfach „Kirche“.

Die Pfarrkirche der neuen Pfarrei ist die Kirche St. Martin in Frickhofen. Hier ist an jedem Wochenende garantiert eine Meßfeier sowie an allen gebotenen Feiertagen. Auch die anderen Kirchen bleiben Orte der Sakramentenspendung und behalten ihren Namenspatron.
 

5. Die bisher unterschiedlichen Gottesdienstzeiten am Wochenende wurden vereinheitlicht.

Damit die Zelebranten ohne Zeitstress die Wege von einer Kirche zur anderen zurücklegen können, wurden die Abstände zwischen den Sonntagsmessen vereinheitlicht. Die 1. Sonntagsmesse am Vormittag ist um 9 Uhr (Dorndorf, Fussingen, Hintermeilingen, Langendernbach) die zweite um 10.30 Uhr (Dorchheim, Hausen, Wilsenroth, alle 14 Tage Lahr). In Frickhofen beginnt die Vorabendmesse am Samstag um 17.30 Uhr, in Ellar und in Thalheim um 18.00 Uhr, in Lahr (alle 14 Tage) um 18.30 Uhr.
 

6. Für Taufgottesdienste werden überall sog. Taufsonntage eingerichtet.

Taufgottesdienste werden in Zukunft überall sonntags gefeiert, in der Regel um 14.30 Uhr. Für die verschiedenen Tauforte werden bestimmte Sonntage festgelegt, an denen in diesem Ort Taufen stattfinden. Bei fehlenden Anmeldungen können Ort und Termin getauscht werden.
 

7. Beerdigungen können nicht mehr jeden Tag stattfinden.

Beerdigungen finden in der Regel von Dienstag bis Freitag statt. Nur in begründeten Ausnahmefällen kann von dieser Regel abgewichen werden.
 

8. Die feste Ortskirchensteuer wird abgeschafft.

Die Gemeinden, in denen zur Grundsteuer Veranlagte bisher einen Bescheid zur Ortskirchensteuer bzw. zum Kirchgeld erhalten haben, verzichten ab 2020 auf diese Möglichkeit. Stattdessen werden in allen Gemeinden alle volljährigen Kirchenmitglieder um eine Spende gebeten, die zur Hälfte für Ausgaben der neuen Pfarrei und zur anderen Hälfte für Ausgaben im eigenen Ort verwendet wird.
 

9. Kirchweih- und Patronatsfeste bleiben erhalten

Die Kirchweih- und Patronatsfeste sollen in allen Ortschaften wie bisher an den gewohnten Terminen und in der ortsüblichen Form gefeiert werden.

 

Genauere Angaben en detail entnehmen Sie bitte der Gründungsvereinbarung der neuen Pfarrei.

Pfr. Frank-Peter Beuler